Tag 4 – 05. April 2009
An diesem Morgen standen wir schon etwas zeitiger auf, da wir bereits halb 10 von 2 Geländewagen des Autoverleihs abgeholt und wieder aufs Festland gebracht werden sollten. Wir duschten, aßen in Ruhe zu Frühstück und bauten anschließend die Zelte ab und packten unsere 7 Sachen zusammen. Natürlich musste auch das ganze Equipment (Kühltruhen, Geschirr und Besteck, Kisten usw.) das wir am Strand verstreut am vorigen Tag aufgelesen hatten, noch vom Sand gereinigt und wieder etwas ausgedellt werden. Schließlich kamen die drei Abholer im Camp an – und entgegen unserer Befürchtungen mussten wir uns keinen Schwall von Anschuldigungen und Vorwürfen anhören, sondern wurden nur besorgt nach unserem Wohlergehen gefragt. So ein Unfall erfuhren wir, passiert hier fast alle zwei Wochen und Kosten hat das Unternehmen damit ja keine, die bekommen ja noch einen nagelneuen Geländewagen von der Versicherung dafür... Erleichtert ging es quer durch die Inser zu Lake McKenzie, den wir zum Glück noch besuchen konnten, da die nächste Fähre erst halb zwei ans Festland startete. Die Fahrt über die huggelige Insel war zwar insbesondere für uns Rückenpatienten etwas beschwerlich, doch die Schmerztabletten linderten das Ganze und das tolle Wetter und die einzigartige Umgebung am See entschädigten sowieso für alles. Wir verweilten dort noch ein paar Stunden und machten uns anschließend auf zum Festland. Dort entluden wir unsere Sachen und packten sie wieder in unser Auto, machten noch ein paar Fotos vom Unglückswagen (der stand inzwischen schon dort in der Garage) und fuhren am späteren Nachmittag los in Richtung Airlie Beach / Great Barrier Rief. Aber es wäre ja nicht ein Chaostripp gewesen, wenn diese Tour reibungslos verlaufen wäre. Stattdessen setzte schon bald ein heftiger Regen ein (zum Glück hatte es auf Fraser nur in der Nacht geregnet und wir konnten die Tage voll Sonnenschein genießen!). Da es zu dieser Jahreszeit hier auch schon gegen 17:30 dunkel wird kamen wir also nicht weit und konnten bald kaum noch die nächsten Meter vor dem Auto erkennen, sodass wir notgedrungen auf der Hälfte der Strecke in Rockhampton Halt machen mussten. Da diese zusätliche Übernachtung nicht eingeplant war, beschlossen Stacey und ich im Auto zu schlafen und die Jungs nahmen sich ein Zimmer im Hostel. Viel Hunger hatten wir an diesem Abend noch nicht, also duschten wir nur und tranken in der nächsten Bar noch ein Bier. Viel los war hier nicht und diese anscheinend einzige Bar in der ganzen Gegend war gnadenlos scheußlich, also gingen wir zeitig zu Bett / Auto.

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