Tag 2 – 03. April 2009
Am Freitag Morgen hieß es zeitig aufstehen, schnell unsere sieben Sachen packen und dann ab in den Speiseraum des Backpackers. Dort checkten wir als erstes aus. Dann hatten wir ein kurzes Frühstück, das lediglich aus Cornflakes und Milch bestand und wurden anschließend in Gruppen für den Fraser Island Tripp eingeteilt, immer 10 Personen zusammen, da genau so viele Leute in eines der Vierradantriebs-Geländewagen passten, mit denen wir die Insel befahren würden. Wir 5 (Anastasia, Marcel, Lennart, Dustin und ich) erwischten eine Gruppe gemeinsam mit noch zwei Engländern (Stephanie und Edward), zwei französischsprachigen Schweizern (Guillaume und Damian) und einem switzerdeutsch sprechenden Schweizer (Rolf). Dann wurde als erstes im Rahmen des Budgets festgelegt, welche Getränke und Speisen gekauft werden sollten, denn alles musste vor Abreise auf dem Auto verladen und von uns auf die Insel gebracht werden. Schließlich bekamen wir ein paar grundlegende Einweisungen und fuhren dann mit den Autos bei auch an diesem Morgen strömendem Regen zum Verleih. Dort machten Stacey und ich uns daran, sämtliche Utensilien für den Tripp zu kontrollieren (Zelte, Geschirr, Grillzeug, ...) und aufs Auto zu verladen. Rolf und Steph waren währenddessen einkaufen, und der Rest der Truppe bekam sämtliche Informationen zum Verhalten auf der Insel, Umweltschutz, Verhalten gegenüber Dingos und wie wir mit dem Auto umzugehen hatten. Leider verpassten so schon mal 4 Leute diese Einführung...
Da wir ziemlich in Zeitdruck waren (wir mussten die Fähre erreichen), ging alles sehr schnell und schon waren wir auf dem Weg zur Insel. Und kaum erreichten wir die Fähre, wechselte auch schon das Wetter und der herrlichste Sonnenschein kam zum Vorschein! Was für ein Traum... auf der Insel angekommen, durchquerten wir zunächst die Central Station, genehmigten uns dann ein Eis in Eurong und fuhren anschließend sofort an den Lake Birrabeen, wo wir einige Stunden mit Lunch, sonnen und baden verbrachten und die einzigartige Landschaft genossen. Als schließlich doch mal wieder ein paar Tropfen vom Himmel fielen, machten wir uns auf den Weg Richtung Camp, das sehr nördlich auf der Insel, Nähe Cathedral Beach, gelegen war. Wir machten noch einen Halt am Schiffswrack Moheno und kamen dann recht zeitig im Camp an. Generell erwies es sich schon an dem Tag sehr nützlich, dass ich mich auf der Insel schon etwas auskannte, weil es ja bereits mein zweiter Tripp dorthin war. Schließlich war diese Tour komplett ungeführt, wir bekamen lediglich eine Karte, auf der Sehenswürdigkeiten und ein Vorschlag, wann diese zu besichtigen sein sollten, eingezeichnet waren. Im Camp angekommen bauten wir schnell die Zelte auf nahmen dann erst mal eine ausgiebige Dusche. Abends wurde noch gegrillt – hierfür gab es einen zentralen Platz, aufdem wir noch massig andere junge Leute trafen. Man kam schnell ins Gespräch und nach 1 oder 2 Gläschen Wein wurde die Stimmung ausgelassener. Als 21 Uhr die Lichter im Camp ausgingen, machten wir uns noch auf den Weg an den Strand. Saßen zusammen, qutschten, tranken noch etwas Wein, und genossen die tolle Atmosphäre auf der Insel, am Strand, bei Mond- und Sternenlicht zu sitzen. Herrlich! Ziemlich spät kamen wir wieder ins Camp, setzten uns aber auch dort noch eine Weile vor die Zelte, hörten Musik und quatschten bis in die frühen Morgenstunden in internationaler Runde =o)

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