Dienstag, 31. März 2009

Meine Woche vom 23. bis 29. März 2009

Diese Woche startete gleich mit einem richtig tollen Erlebnis: zusammen mit Yvonne fuhr ich in den Australien Zoo, der etwa auf halber Strecke zwischen Sippy Downs und Brisbane (also nicht mal eine halbe Stunde Anfahrtszeit) liegt. Wir machten uns schon extra zeitig auf den Weg um gleich morgens um 10 die Fütterung der Riesenschildkröten zu beobachten. Die waren vielleicht toll! Alle Erlebnisse dieses Tages zu erzählen würde wohl mehrere Stunden dauern, deswegen hier nur die Highlights: Die meisten Tierbereiche sind viel weniger abezäunt als aus Deutschland gewohnt, sodass wir quer durch den Koala-Bereich und ein riesiges Känguruh und Wallaby Gehege. Die Känguruhs konnte man sogar streicheln, die Koalas eher nur auf den Bäumen suchen ^^ Es gab auch eine ausführlich kommentierte Koala-Fütterung und einen ganzen Koala-Bereich in dem wir die süßen Tierchen beobachten konnten. Weiter erwarteten uns riesige Elefanten, knuffige Wombats und giftige einheimische Schlangen. Auch zahlreiche Forführungen und Shows sind typisch für diesen Zoo: Es gab eine Krokodil-Vogel-Schlangen-Show und weitere kommentierte Fütterungen. Am meisten staunten wir am Tigergehege, indem die Wärter mit zahlreichen Tigern zu Land und im Wasser rumtollten und spielten. Was für ein Schauspiel! Völlig erschöpft kamen wir nach mehr als 6 Stunden quer durch den Zoo laufen wieder zu Haus an, ruhten uns aus und genossen den Ausklang des Tages bei einem leckeren BBQ, das wir uns wirklich verdient hatten.

Der Dienstag war dann im Gegensatz zum Montag ein richtiger Studientag. Erst schrieb ich bei Yvonne ein wenig an meinem Assignment, dann ging es zur Marketing Research Vorlseung. Anschließend ging es bei Yvonne wieder weiter mit dem Arbeiten an der Hausarbeit. Abends gönnten Yvonne, Coco (ihre Mitbewohnerin) und ich uns noch ein grooooooooßes Eis in Mooloolaba – der verdiente Lohn für diesen anstrengenden Tag!

Der Mittwoch startete nicht viel anders als der Dienstag. Bis 13:30 verbrachte ich den Tag in der Bücherei und schaffte richtig viel (yippieeeeeeh!), danach ging es auf nach BliBli zum Cable Water Sports. Dort versuchten wir uns zuerst am Knee- und schließlich am Wakeboarden, was wahnsinnig viel gaudi machte!!! Anschließend konnten wir im Studentenpaket noch ein Bier und einen Cheeseburger genießen sowie eine Lieveband beim Sonnenuntergang am See. Das alles wäre wohl einfach zu perfekt gewesen – deswegen wurden wir an diesem Abend von Mücken geärgert und geplagt, sodass wir im Endeffekt doch recht zeitig wieder den Weg nach Haus antraten. Todmüde fiel ich an diesem Abend ins Bett!!!! ^^

Donnerstag war es dann malo wieder Zeit für ein wenig Recht-Vorlesung. Auch anschließend ging ich noch bis 16 Uhr in die Bibliothek, jedoch eher um mein Gewissen zu beruhigen: so richtig viel wurde an diesem Tag nicht, ich ließ mich von allem möglichen ablenken und musste auch eine neue Hausarbeit anfangen, sodass man bei der anfänglichen Recherche sowieso immer das Gefühl hat, nichts zu schaffen (weil man ja noch nichts schreiben kann). Etwas frustriert ging es schließlich nach Hause, wo ich mich mit Rumliegen am Pool und der traditionellen Donnerstag-Nacht-Party im Woombye wieder auf bessere Gedanken brachte =o)

Am Freitag morgen war es dann soweit: Nach ein paar letzten Korrekturen habe ich meine erste Hausarbeit in Australien übermittelt. Da steckte wirklich viel arbeit drin und es war ein sau gutes Gefühl das ganze endlich los zu werden! ^^ Anschließend fuhr ich mit Yvonne zu Frank und Sebastian, wo wir gleich für unseren anderen Kurs weiterarbeiteten. Naja, zumindest war so der Plan... erstmal ging es einkaufen, danach wurde im Haus der beiden in Mooloolaba ausgiebig gekocht. Es gab Tortillas mit Hähnchen und allerlei Grünzeug gefüllt, dazu leckere Soßen und Käse. Toll! Als Nachtisch gönnten wir uns Eis und Obstsalat am Pool. Schließelich wurde kurz in einer halben Stunde der unangenehme Studienteil abgearbeitet :) gegen Nachmittag fuhren wir zurück in die Stundent Appartments, wo ein Volleyballturnier stattfand. Ich zumindest lehnte mich lediglich als Zuschauer ein wenig zurück, schaute den anderen zu, quatschte hier und da mit den Leuten und genoss die Sonne (zum Spielen war es meiner Meinung nach eh viel zu heiß ^^). Abends sahen wir uns in Mädelsrunde noch zwei Filme bei mir an, den wir ebenfalls mit Eis, Cookies, Schokolade und Nachos mit Käsedipp genossen. Was für ein Schlemmertag!

Samstagmorgen – endlich Wochenende! Leider hatten wir an diesem Wochenende auch einen Test anstehen, den wir gemeinsam ab Mittag lösen wollten. Also blieb mir gar nicht so viel Zeit um in Ruhe auszuschlafen, zu duschen und einzukaufen, danach gings auch schon wieder ab in die Uni. Dort verbrachte ich dann auch unglaubliche 6 Stunden – doch wie sich später herausstellte, hatte sich die Arbeit ja auch gelohnt ^^ Meine erste Note hier in Australien ist wirklich sehr gut ausgefallen. Jedenfalls kam ich Abends nach 20 Uhr ziemlich kaputt wieder im Appartment an. Eigentlich wollte ich nur noch ins Bett... aber wie das so ist, dann wird man wieder in die Disko mit eingeladen und am Ende kann man doch nicht nein sagen. In diesem Falle das Beste, was mir passieren konnte! Im Fridays (das übrigens nur 3 Dollar Eintrtt kostete) spielte eine tolle Rockbank (bis zu diesem Zeitpunkt war ich mir noch gar nicht mal so sicher gewesen ob die Australier überhaupt auch mal Rock hören ^^). Ich in meinem Element! Den Rest des Abends verließ ich die Tanzfläche lediglich um der Bar ab und an einen kleinen Besuch abzustatten. Als wir kurz vor 3 wieder nach Hause fuhren, kochten wir noch gemeinsam mit einer miener Mitbewohnerinnen. Dass ich hinterher nach diesem anstrengenden Tag geschlafen habe wie ein Baby, muss ich wohl keinem erzählen ^^

Sonntag morgen war ich dann auch schon wieder hoch motiviert. Ich arbeitete noch einmal den theoretischen Stoff für den zweiten Test durch, der ab diesem Wochenende absolviert werden konnte (viel später kam für mich auch gar nicht in Frage, da ab Donnerstag Urlaub geplant sein würde). Und dann erledigte ich noch Vormittags auch diesen Test – mit dem gleichen erstaunlich guten Ergebnis wie beim ersten! Voll motiviert wollte ich auch den Rest des Sonntags dann gleich durchstarten und mich an die nächste Hausarbeit machen. Fehler! Leider war die Klimaanlage in der Bibliothek an diesem Tag irgendwie besonders kalt oder ich besonders empfindlich – wie dem auch sei, letztendlich kam ich nach wenigen Stunden mehr oder weniger effektivem Arbeiten ziemlich verschnupft zurück. Den Rest des Sonntages verbrachte ich dann lieber gemütlich und erholte mich von den letzten anstrengenden Tagen.



Donnerstag, 26. März 2009

Am 15. März bei uns im UniCentral am Pool ^^

(1) Die Jungs
(2) Die Mädels
(3) Yvonne und ich =o)



Meine Woche vom 16. bis 22. März 2009

Der Montag morgen startete gleich um 8 Uhr mit einem Besuch in der Bücherei, den für diesen Tag hatte ich mir großes vorgenommen: ich wollte mein erstes Assignment beginnen! Ich musste einen Essay mit mind. 3000 Worten schreiben und hatte noch knapp 2 Wochen Zeit. Aber wie ich feststellte ist das Schlimmste daran nich das Schreiben an sich, sondern erst einmal Quellen zu finden! Besonders groß ist die Auswahl an Büchern hier nicht, es ist ja auch nur eine kleine Uni. Zusätzlich kann man akademische Artikel in Datenbanken suchen – echt kein leichtes Unterfangen! Der Vormittag verging ohne dass ich wirklich weiterkam und gegen Mittag war ich so verzweifelt, dass ich aufgab und mich mit Yvonne an den Pool legte =o) Später las ich noch ein wenig in einem meiner Kursbücher (was am Pool nicht so wirklich effektiv ist, wie ich feststellte) und traf mich am späten Nachmittag noch mit Theresa, die am Montag aus Sydney wiedergekommen war. Da gab es viel zu erzählen! Später lernten und kochten wir noch ein wenig gemeinsam und liesen den ersten Tag der Woche somit recht ruhig vergehen.

Dienstag startete ich dann erstmal mit Uni; Vorlesungen bis 15 Uhr. Was mir bis dahin noch gar nicht so richtig bewusst war: Es war St. Patricks Day und als ich aus der Uni zurückkam, war schon das ganze Student Appartment aus diesem Anlass grün gekleidet und schon voll am feiern! Viel tun konnte man eh nicht mehr, dazu war es überall viel zu laut, also schloss ich mich den anderen an. Natürlich ging es Abends noch ins O’Malley’s, ein irisches Karaoke-Pub, indem schon seit dem frühen Vormittag ausgelassen der Unabhängigkeitstag der Iren gefeiert wurde. Die Stimmung war schon als wir gegen 8 Uhr ankamen auf höchstem Niveau und es wurde eine tolle Feier!

Nach vielen Stunden feiern bis in die Nacht hinein am vergangenen Abend musste der Mittwoch morgen erstmal zum ausgiebigen schlafen dienen. Schließlich raffte ich mich aber doch noch auf und machte mich an diesem sonst vorlesungsfreien Tag auf in die Bücherei, die ich auch erst gegen 17 Uhr wieder verließ. Danach hieß es noch kurz einkaufen und dann gab es einen ausgiebigen DVD-Abend bei Yvonne mit Beamer und Leinwand, Knoblauchbrot, Schokorosinen, Chinesischem Kuchen, Chips und Cookies... heurrlich!!! ^^

Der Donnerstag startete dann wie gewohnt mit meiner Recht-Vorlesung. Danach, so hatte ich mir fest vorgenommen, würde ich auch weiterhin produktiv sein – jedoch gab es mal wieder viel zu viele ablenkende Dinge und es wurde nicht besonders viel daraus. Als dann am Nachmittag mein Mitbewohner nach Haus kam und volle Kanne Musik aufdrehte und der Bass durch das ganze Appartment dröhnte, dass alles nur so vibrierte, ergriff ich endgültig die Flucht. Ich versuchte es dann in der Bibliothek und siehe da – es kam am Ende doch noch einiges zustande =o) Abends war – wie jeden Donnerstag – natürlich mal wieder groß Party angesagt. Diesmal ging es nach einer Weile zusammensitzen am Pavillon man wieder ins 240v, das an diesem Tag allerdings recht leer war. Man merke: Donnerstag abend ist einfach die halbe Uni im Woombye! ^^ Spaß hat es natürlich trotzdem gemacht! =o)

Den gesamten Freitag verbrachte ich dann eigentlich nur damit, etwas für die Uni zu tun, schließlich war der Donnerstag nicht so erfolgreich gewesen. Abends war wieder Film gucken bei Yvonne angesagt – mal ein ruhiger Abend zwischendurch tat echt gut!

Der ganze Samstag war dann eigentlich auch nur noch der Karnevalsparty gewidmet, die am Abend bei Tobi und Dominik, zwei Freunden von uns die in einem nahegelegenen kleineren Ort privat untergekommen waren, stattfinden sollte. Ich machte mich erst mit Yvonne auf Kostümstuche und siehe da – in einem Secondhand-Shop wurden wir endlich fündig. Yvonne lieh sich dort ihr Kostüm aus, anschließend waren wir noch im Sunshine Plaza die nötigen Accessoires besorgen und Mittag essen, dann ging es noch zum normalen Wocheneinkauf ins Wooleys. Dort wurden auch Chips und Cookies für den Abend besorgt =o) Anschließend war auch schon wieder nachmittag; wir kochten zusammen bei Yvonne im Haus (die hier in Uniumgebung in einer privaten WG wohnt) – lecker Pancakes! Danach machten wir uns für den Abend fertig und feierten ein bisschen vor. Die Party an sich war schließlich der absolute Knüller. Obwohl niemand von zu Haus ein Kostüm mitgebracht hatte – und wir waren fast nur Deutsche – sah einer besser und lustiger aus als der andere und schon allein mit Kostümbeschau hätte man den ganzen Abend verbringen können =o) Es wurde schließlich noch gegrillt, einiges getrunken und viel getanzt bis wir schließlich gegen morgen alle total erschöpft wieder nach Haus fuhren. Was für ein Abend!

Wie man sich vorstellen konnte, ging dann am Sonntag morgen außer Schlafen auch nicht wirklich viel. Gegen 11 raffte ich mich auf, noch etwas für die Uni zu tun. Ein wenig schlechtes Gewissen hatte ich schon, am Samstag so gar nix dafür getan zu haben. Trotzdem hielt ich es nur bis ca. 15 Uhr aus und ließ den Sonntag dann genauso entspannt ausklingen wie er begonnen hatte.

Fazit: Obwohl so langsam der Unialltag einzieht, war es doch mal wieder eine erlebnisreiche und tolle Woche im Sonnenstaat Australiens!

09.03.2009: Underwaterworld in Mooloolaba mit Katie und Yvonne =o)









Montag, 16. März 2009

Meine Woche vom 09. bis 15. März 2009

Pünktlich zum Wochenstart konnte man diese Woche ab Montag morgen nicht mehr wie gewohnt Sonnenschein und blauen Himmel entdecken, wenn man aus dem Fenster sah. Über Nacht war ein Zyklon an der Sunshine Coast gelandet, der für den Rest der Woche Regenwetter und heftigen Wind versprach. Eigentlich sollte man sich jetzt ärgern und fragen, warum das ausgerechnet in den letzten schönen Sommerwochen des Jahres hier passieren muss und warum man eigentlich an der „Sunshine Coast“ ist. Allerdings tat das schlechte Wetter dem Lernfortschritt an der Uni recht gut und es wurde auch langsam mal Zeit, dass wir alle uns mit den Kursinhalten und den bald anstehenden ersten Prüfungen näher befassen.

Also nutzte ich auch schon fast den ganzen Montag (natürlich nachdem ich erst mal ordentlich Schlaf vom Wochenende nachgeholt hatte), um ein wenig in den Kursbüchern zu lesen. Zwischendurch trifft man hier in den Studenten Appartments ja immer mal wieder Leute für kleine Quatschpausen^^ Abends gab es noch ein leckeres 4-Gänge-Menü bei Theresa, die zum Dinner eingeladen hatte und schließlich ging es in anbetracht des bevorstehenden langen Studien-Dienstages recht zeitig ins Bett.

Dienstag kam ich erst nach 15 Uhr von der Uni nach Hause (irgendwie hatte ich den fehlenden Wochenendschlaf immer noch nicht wieder richtig aufholen können und musste mich mit zahlreichen Kaffees über den Tag retten), und dann blieb auch schon nicht mehr viel Zeit für Uni. Hier ein Schwätzchen und da ein Plausch und ein bisschen Abendplanung, denn wir verbrachten den Dienstag Abend mit DVD schauen (was hier wahnsinnig billig ist) und Pizza essen. Anschließend saßen wir noch ein wenig auf der Terasse zusammen bis sich die doch recht große Runde langsam auflöste.

Den Mittwoch morgen begann ich recht früh mit einigen Studiensachen, zwischendurch lenkte ich mich immer mal wieder ab mit Duschen, Wäsche waschen, zahllosen Kühlschrankbesuchen, einigen Plauderein mit den Mitbewohern und Freunden usw. (schlimm dass man wenn man eigentlich was machen sollte, immer tausende von Ausreden findet und das sogar bei so schlechtem Wetter wie diese Woche =o) ). Gegen mittag verbrachte ich ein wenig Zeit an der Uni, besuchte einen Einführungskurs für die Bibliothek und traf mich mit meiner Kursgruppe für die eine Gruppenarbeit, die wir zusammen erledigen mussten. Doch erst als gegen Abend mein Mitbewohner mit einigen Freunden anfing, bei lauter Hip-Hop Musik eine Kochorgie zu starten und ich gezwungenermaßen nach einer anderen Bleibe suchte, wurde es so richtig produktiv: zufällig traf ich Theresa und Dave beim lernen auf deren Balkon und setzte mich dazu und wir bildeten am Abend zwischen 18 und 21 Uhr (!!!) noch eine wahnsinnig produktive Lerngruppe! Wir halten fest: müssen wir unbedingt mal wieder machen, beim alleine lernen wird man ja doch immer wieder abgelenkt ^^

Der Donnerstagmorgen versprach wieder nichts besseres für den Tag als die anderen Morgen zuvor: graue Wolken, feuchte Luft, starker Wind. Doch diesmal (endlich!!!) hielt der Tag nicht was der Morgen versprach und schon bald kam die Sonne heraus. Endlich wieder schönes Wetter! Trotzdem konnte ich mich über den Tag verteilt noch zu einigen Arbeiten fürs Studium hinreißen und am Morgen hatte ich ja sowieso Vorlesungen. Gegen Nachmittag jedoch wurde das ganze wieder weniger produktiv, der Pool war einfach zu verlockend :) Noch etwas gegessen und ein wenig fertig gemacht, dann gings auch noch über Budrim (wo wir noch ein wenig bei Stacey und Dustin verweilten) in die typische Donnerstags-Disko, diesmal jedoch wieder mal ins 240, da ja die letzten beiden Wochen schon Woombye auf dem Plan gestanden hatte. Und dann wurde getanzt was das Zeug hält! =o)

Der Freitag ging bei mir trotzdem schon recht zeitig los, schließlich hatte ich viel zu tun. Und irgendwie schafft man es hier nachmittags sowieso nicht mehr, den Verlockungen von Pool und Beachvolleyball und geselligen Runden zu wiederstehen, erst recht nicht wenn man wie ich praktisch direkt neben Pool und Pavillon wohnt. Den Abend ließen wir eher gemütlich bei einem Glas Wein angehen und saßen nur lange erst am Pavillon und später auf der Terasse bei Lennart zusammen. Auch von meinem Samstag gibt es nicht viel mehr zu berichten: Ich arbeitete recht viel für die Uni, setzte mich ab und an immer wieder mit zu den Leuten am Pool (dummerweise weiß ich ja auch immer wann da wer ist den ich kenn ^^) und gönnte mir abends mit Yvonne einen Ausflug ins Kino, wo wir uns eine echt lustige, aber teilweise auch zum Nachdenken anregende Beziehungskomödie ansahen. Eben richtiger Mädelsfilm =o) Hinterher gabs noch Pizza und ein Gläschen Wein, schließlich kam Marcel hinzu und wir zogen noch ein wenig durch die ständig und überall stattfindenden WG-Parties in den beiden Student Accomodations.

Der Sonntag war dann auch ein richtiger Sonntag wie er im Buche steht. Viel geschafft habe ich nicht, dafür viele Leute tagsüber getroffen. Erst gegen Abend wurde ich etwas produktiver; deswegen blieb ich an diesem Abend auch daheim und genoss nach dem ganzen Trubel und ständiger Gesellschaft auch mal den Abend für mich ^^

Mittwoch, 11. März 2009

Mein viertes Wochenende in Australien (6. bis 8. März 2009)

Nachdem ich am Abend von Donnerstag zu Freitag extra zeitig aus der Disko verschwunden war, um noch genügend Schlaf für die am nächsten Morgen gleich 8 Uhr anstehende Uni-Einheit zu bekommen, wurde ich die ganze Nacht von meinen Mitbewohnern wachgehalten, die abwechselnd die Küche blockierten und mit ihren Freunden ordentlich feierten. Einige nette Bitten um Ruhe halfen hier leider auch nicht weiter (ich glaube, angetrunkene Menschen merken gar nicht, wie laut sie sein können) und so quälte ich mich am Freitag Morgen nach ca. 2,5 Stunden Schlaf in die Uni. Diese überlebte ich auch nur mit massenhaft Kaffee, Kuchen und Müsli-Riegeln. Doch als ich das erst einmal überstanden hatte, ging unser Wochenendtripp endlich los – ab nach Brisbane!

Wir trafen uns gleich nachdem ich aus der Uni zurück war gegen 11:30 Uhr und düsten ab in Richtung Süden. Von der Fahrt bekam ich erstmal nicht so viel mit – der bisher unterdrückte Schlafmangel machte sich endlich bemerkbar und ich nickte sofort ein ^^ Pünktlich kurz vor Brisbane wurde ich dann aber wieder wach und beobachtete erstaunt die Stadt, durch die wir fuhren. Ich hatte noch nie einen so interessanten Mix aus grünen Parkanlagen, Palmen, Hochhäusern, haufenweise Ibisen und anderen Vögeln und Wasser gesehen!

Gleich beim ersten Backpacker-Hostel, andem wir anhielten, hatte wir auch Glück und erwischten sogar noch ein Zimmer für uns allein mit eigenem Bad und ein wenig abseits von den anderen Zimmern. Es war auch sehr sauber und alles frisch bezogen. Nur mal so eine Anmerkung: das ist für Backpacker keineswegs der gängige Standard! Meist schläft man mit mind. 7 anderen Jungs und Mädels bunt gemischt in einem Zimmer mit Doppelstockbetten, manchmal sogar nur Matratzen. Die Sachen sind so verstreut, dass man sein Bett erst mal finden muss, zudem es nicht immer der Fall ist, dass dieses auch frisch bezogen ist. Duschen und Toiletten gibt es nur einmal auf dem Gang und wenn man in der Nacht schlafen möchte, sollte man das besser nicht an so einer Stelle versuchen. Eine Freundin, die am gleichen Wochenende in einem anderen Backpacker in Brisbane übernachtete, musste mitten in der Nacht im quietschenden Doppelstockbett auch noch lustvolle Geräusche der beiden Personen unter ihr ertragen. Nicht gerade die angenehmste Sache der Welt...

Wie gesagt, bei uns war alles super. Wir genossen noch ein Bierchen und den Ausblick von der Dachterasse über den hauseigenen Swimmingpool und die Stadt und zogen dann los in Richtung City. Hier widmeten wir uns zunächsten dem Business District und seinen unglaublich hohen Hochhäusern sowie den Shoppingmeilen, die hierdurch verlaufen. Schließlich nahmen wir eine Brücke über den Fluss und gelangten auf dem anderen Ufer an den City-Beach. Hier konnte man doch tatsächlich mitten in der Großstadt zwischen Palmen und exotischen Blumen am Strand liegen, baden und den Ausblick auf die Hochhäuser auf der anderen Seite des Flusses genießen! Der Wahnsinn sag ich nur! Lustigerweise trafen wir hier auch gleich noch andere Deutsche von unserer Universität (wir wussten zwar, dass insgesamt eine riesige Truppe an diesem Wochenende nach Brisbane aufgebrochen war, jedoch kann man sich eine Stadt sowieso nur in einer kleinen Gruppe ansehen und wir hatten uns daher nicht verabredet). Wir verweilten hier auch ein wenig und zogen erst gegen Abend wieder zurück ins Backpackers. Hier wurde geduscht und sich schick gemacht und schließlich im hauseigenen Irish Pub noch ein paar Bierchen genommen, ehe wir uns aufmachten, das Brisbaner Nachtleben zu erkunden.

Nach nur wenigen Metern kamen wir an einem weiteren Backpackers vorbei, ebenfalls mit eigener Bar und wollten hier noch kurz blieben, als wir auch schon wieder eine riesige Truppe der anderen Leute trafen. Kann man das noch Zufall nennen?!? Wir zogen dann vorerst gemeinsam weiter und nahmen noch mit ein paar anderen den Weg zum Family, einer der beiden berühmtesten Diskotheken in Brisbane. Dort feierten wir ordentlich zusammen, bis die ersten aus der doch recht großen Gruppe sich wieder in Richtung Backpacker begaben und wir schließlich auch die Disko verließen. Allerdings ging der Spaß für uns jetzt erst so Richtig los und wir zogen noch weiter durch das Nachtleben Brisbanes, besuchten noch die eine oder andere Disko und einige Bars und kamen schließlich erst gegen Sonnenaufgang wieder in unserem Zimmer an. Toll!!! ^^

Am nächsten Morgen klingelte der Wecker noch vor 9 Uhr und wir machten uns nach nur wenig Schlaf auf zur Gold Coast. Hier angekommen trafen wir uns noch mit ein paar anderen und genossen dann den Tag am Strand. Von der Gold Coast und dem Surfers Paradise könnte ich sowieso pausenlos schwärmen: Der Sandstrand hier scheint noch viel breiter, endloser und feinkörniger zu sein als bei uns an der Sunshine Coast. Und das absolute Highlight: Er geht hier nahtlos über in eine endlose Landschaft von Hotels und Hochhäusern, die sich gleich hinter der Strandpromenade erheben und am gesamten Strand entlang ziehen. Was für ein Anblick! Auch die Wellen waren an diesem Tag herrlich. Wir badeten viel und hatten viel Gaudi dabei. Und wir beobachteten natürlich die Surfer, die sich trotz der hohen Wellen an diesem Tag ins Meer stürzten^^ Auch die Strandpromenade hatte einiges zu bieten und wir schlenderten hier ein wenig entlang. Größtenteils jedoch nutzten wir den Tag um uns zu sonnen, von der vergangenen Nacht zu erholen und für die kommende Nacht Kraft zu tanken =o)

Gegen Abend ließen wir uns mit einigem Fastfood und Bier bzw. Wein an deinem der Pavillons direkt am Strand nieder und genossen die Atmosphäre. Danach stürzten wir uns ins Nachtleben!!! Auch hier zogen wir wieder durch die Clubs und besuchten mehrere Diskotheken. Lustigerweise trafen wir auch hier wieder massenweise Leute aus der Uni, von denen wir nicht mal wussten, dass sie den Abend ebenfalls an der Gold Coast verbrachten! Irgendwann zwischen 1 und 2 Uhr Nachts ließ bei einigen von uns jedoch die Euphorie nach, die Müdigkeit wurde größer und wir machten uns auf den Heimweg. Mit 2 Autos fuhren wir wieder in Richtung Sunshine Coast, zwischendurch standen einige Pausen auf dem Programm, indem wir einfach neben den Autos weiter feierten und tanzten. Schließlich brachten wir die Leute nach und nach zu ihren Appartments und verweilten jeweils noch ein wenig. Es war schon hell, als wir schließlich in unseren Student Appartments ankamen und ich fiel sehr müde aber zufrieden in mein Bett und schlief sofort ein =o).

Nach einem so langen und anstrengenden Wochenende konnte man wohl vom Sonntag auch nicht viel erwarten. Ich schlief recht lang, machte mir dann Frühstück und lief anschließend ein wenig durch die Appartments, um hier und da einen Plausch zu halten. Schließlich verweilten wir noch ein wenig am Pool und anschließend auf dem Volleyballplatz. Abends fuhr ich mit Theresa noch nach Mooloolaba. Wir besuchten erst Katharina in ihrem zu Hause, aßen gemeinsam zu Abend und tranken einen Wein und machten uns dann noch auf ins O’Malley’s, einem Irish Pub mit Karaoke Bar. Hier konnte man auch wieder die halbe Uni antreffen und es wurde noch ein lustiger Abend. Besonders lang blieben wir nicht, schließlich hatten wir alle in den vergangegnen Nächten nicht allzu viel Schlaf bekommen. Aber es war auf jeden Fall der perfekte ausklang nach einem perfekten Wochenende =o)

(Pics: Blick über Brisbane von der Dachtereasse unseres Backpackers, Einkaufsmeile im City Center Brisbanes, Hochhäuser auf der einen Seite der Stadt, Palmen und City Beach am anderen Ufer, Ibise findet man hier wie Spatzen bei uns, der City Beach mit Blick auf den Central Business District auf der anderen Seite des Flusses, die Gold Coast und ihre Wellen, Hotels am Rande des Gold-Coast-Strandes, Surfers Paradise)










Dienstag, 10. März 2009

Nachgereicht: Ein paar Fotos von unserer Surfstunde am 27.02.09

(1) noch sind es nur Trockenübungen am Strand
(2) ab in die Wellen
(3) und so sollte es idealerweise aussehen ^^




Samstag, 7. März 2009

Meine Woche vom 2. bis 6. März 2009

Eigentlich hatten Katie und ich für den Montag, dem Tag an dem wir unter der Woche beide frei haben, geplant, in Mooloolaba die Underwaterworld zu besuchen. In der Nacht von Sonntag zu Montag sollte auch ihre beste Freundin Yvonne aus Deutschland für ein paar Wochen zu Besuch kommen und wir planten das ganze zu dritt. Leider kam dann allerdings mal wieder alles anders als wir dachten: Yvonne hatte keinen Abholservice vom Flughafen gebucht und saß mitten in der Nacht dort fest. Nach einigen Bemühungen, irgendwie einen Bus oder Shuttle aufzutreiben, die jedoch erfolglos blieben, machte ich mich also morgens 6 Uhr mit Katie auf den Weg, sie vom Flughafen in Brisbane abzuholen. Wir waren dann auch erst gegen 9 wieder in Sippy Downs und jetzt musste Yvonne natürlich erst mal richtig ankommen und so ließen wir die Underwaterworld leider doch sausen und fuhren nur nachmittags an den Strand in Alexandra Headlands. Dieser Strand ist viel weniger besucht als der Mooloolaba Beach und wir konnten in Ruhe ein paar Stunden entspannen. Abends war dann mal was ganz neues angesagt: Barbeque im Varsity! =o) Zur Abwechslun gab es aber lecker getoastete Brötchen mit Garnelen und gedünstetes Gemüse und Salat dazu. Schließlich ging es für mich relativ zeitig zu Bett, da ja am nächsten Tag die ersten Vorlesungen auf dem Plan standen.

Und schließlich war es also so weit. Meine erste Vorlesung war in Information Systems. Obwohl ich am Anfang vor diesem anscheinend doch etwas informatiklastigen Fach bibberte, war alles halb so wild. Es ging mehr um die Möglichkeiten, die Informations- und Kommunikationstechnologien dem Unternehmen bieten, als ums technische Verständnis. Wir nahmen einige Fallstudien durch, was das ganze noch bildlicher machte und hielten uns sehr ans Buch, sodass ich gut mit kam. Die erste Hürde war also geschafft! Dann ging es weiter mit Marketing Research. Dieser Vorlesung konnte ich besonders gut folgen, da die Dozentin sehr deutlich und langsam sprach. Auch sie hielt sich sehr ans Buch und der Inhalt versprach nicht allzu schwer zu werden. Definitiv ebenfalls ein machbarer Kurs.
Sehr witzig war übrigens, dass in beiden Kursen nicht ein einziger Australier saß. Wir waren jeweils eine sehr durcheinandergewürfelte Truppe mit einigen Deutschen, Norwegern, Dänen, Schweden, Österreichern, einer Brasilianerin, einem Koreaner, einer Chinesin, ein paar Franzosen,.... Wir haben auch eine sehr überschaubare Kursgröße von ca. 18 Leuten, was das zuhören und mitarbeiten sehr angenehm macht. Einige Leute habe ich im Laufe der Woche dann auch schon etwas besser kennengelernt, auch wenn es hauptsächlich wieder mal Deutsche waren ^^ Insgesamt also sehr angenehme erste Eindrücke vom Unileben!!!

Wieder in den Appartments angekommen, ließen wir den Abend mit etwas Pool, Volleyball und Pizza ausklingen und fuhren am Abend schließlich noch nach Minyama, einem kleinen Ort südlich von Mooloolaba. Hier wohnen einige Leute, die ich schon kennengelernt habe, in einem Haus direkt am Fluß. Alles an dieser Wohngegend hier war beeindruckend und ich genoss den Abend in vollen Zügen! Die Häuser waren alle groß, weitläufig, modern und ziemlich dekadent. Die Zimmer innen hell und groß, mit schwarzen Ledersofas und Sesseln und einer großen Küchentheke. Die Terasse war überdacht und zeigte zur Flußseite. es gab auch einen Steg, der zum Fluß führte und auf dem wir auf den Liegen ein wenig chillten. Der Blick von hier auf die anderen Häuser und Stege mit ihren Yachten im Flußsystem war einfach nur beeindruckend!!! Am liebsten wäre ich hier gar nicht wieder weg gegangen, aber auch dieser Tag ging schließlich zu Ende.

Der Mittwoch ist mein Vorlesungsfreier Tag. Ich Schlief aus, erledigte ein paar Dinge für die Uni, relaxte ein wenig am Pool und fuhr schließlich mit den Jungs nach Maroochydore, um unser Auto auch noch ordnungsgemäß anzumelden. Wieder zurück, widmeten wir uns wieder dem Pool, dem Volleyball Feld und schließlich mal wieder – wer hätte das gedacht – dem Barbequeplatz ^^

Am Donnerstag stand dann erst mal Kurs Numero drei auf dem Plan. Ich hatte ja schon ein wenig ins Buch dieses Rechtkurses hineingelesen und zum größten Teil nur Bahnhof verstanden. Es ist ja so schon in deutsch nicht leicht, die juristischen Texte mit ihren ganzen Fachbegriffen zu verstehen, aber auf englisch hatte es das Ganze noch mehr in sich! Die Dozentin war jedoch echt nett und ging alles Stück für Stück durch. Die Prüfungen sind auch so aufgebaut, dass das ganze machbar sein müsste und so war sogar dieser Kurs am Ende des Tages doch nur noch halb so schlimm. Nach der Uni ging es mal wieder ins kühle Nass und zum Volleyball, bevor wir abends noch wieder ins Woombye zogen. Jedoch war der Diskoabend für mich schon wieder gegen 1 zu Ende, schließlich hatte ich ja am nächsten Tag meine letzte Vorlesung. Trotzdem wurde es ein sehr schöner und lustiger Abend!

Der letzte Kurs dieses Semester, den ich am Freitag besuchte, versprach dann auch gleich der einfachste von allen zu werden. Hauptsächtlich geht es hier um Unternehmenswachstum durch Innovationen. Der Kurs wird begleitet von einem Planspiel, an dem wir online teilnehmen und eine gewisse Wachstumsrate erzielen müssen. Die Test bestehen dann eigentlich nur noch aus Erfahrungsberichten daraus. Der Dozent war ebenfalls wieder sehr nett und versprach alles zu tun, uns eine gute Note möglichst leicht zu machen. Sehr zufrieden ging es also um 11 Uhr schon wieder ab ins Appartment und dann wurde nur noch schnell gepackt – denn an diesem Wochenende sollte es ab gehen nach Brisbane bzw. zur Gold Coast / Surfers Paradise!

Davon dann mehr im nächsten Blog =o)

Montag, 2. März 2009

Meine Woche vom 23. Februar bis 01. März 2009

Nachdem ich mich am Montag erst mal ausgiebig vom Fraser Island Camp erholt hatte, indem ich so richtig den ganzen vormittag verschlief, begann also meine letzte Woche, bevor die Uni so richtig los gehen sollte.

Eigentlich hätte ich in dieser Woche noch einige Einführungsveranstaltungen für die Masterstudenten gehabt, die ich aufgrund des herrlichen Wetters und der Tatsache, dass ich eigentlich alles schon mal in der vergangenen Woche mitgemacht hatte, kurzerhand einfach aus meinem Plan gestrichen habe.

Somit bestand meine vergangene Woche eignetlich nur aus am Pool bzw. Strand liegen, die Sonne genießen, ein bisschen Beach-Volleyball spielen und an den Abenden gemütlich zusammensitzen. Fragt da noch einer wie es mir hier gehts?!?!? Am Dienstag Abend gab es z.B. ein Taco-Essen, zubereitet von einem original Mexikaner – was für eine Wucht! :)

Den Mittwoch nachmittag verbrachte ich mit Marcel und Matthias damit, uns nach einem Auto umzusehen, denn die Entfernungen hier zwischen den einzelnen Städten sind schon arg und die Busse fahren oft nur aller 1 oder 2 Stunden. Also wurden Zeitungen gewühlt, Online-Seiten durchgesehen und Annoncen gestöbert und schließlich ein paar Besichtigungstermine für den Donnerstag ausgemacht. Den gesamten Donnerstag verbrachten wir dann auch damit, uns in der Stadt ein Mietauto zu holen und dann ein wenig durch die Gegend zu fahren und Autos anzusehen. Und wie es oft so ist, sollte es dann auch gleich der erste Wagen werden, den wir uns rausgesucht und besichtigt hatten und inzwischen dürfen wir einen 95er Opel (hier in Australien nennen sich die Opel komischerweise Holden) Commodore unser Eigen nennen. Viel Geld zahlt man hier nicht für ein Auto. Die Benzinpreise sind ungefähr halb so hoch wie in Deutschland, allerdings haben die Autos hier auch so viel Power unter der Haube, dass das im Endeffekt im Geldbeutel kaum einen Unterschied macht ^^

Um die verschiedenen Autos zu besichtigen fuhren wir im Übrigen ein wenig von der Küste weg Richtung Landesinnere und waren schnell hin und weg von der wunderbaren Landschaft! Ein bisschen fühlt man sich wie auf den einsamen Ranches in Amerikanischen Wildwestfilmen. Es gibt Farmen mit riesigen Wassersilos und endlosen Weiden, überall am Straßenrand und mitten auf den Wiesen stehen Kühe, Pferde, Schafe und Ziegen bunt durcheinander gemischt. An den Straßen führen Feldwege zu den einzelnen Cottages, die sich Hektarweit bis an den Horizont erstrecken und von denen man oft vom Highway aus nicht mehr sieht als einen riesigen alten und rostigen Briefkasten, ebenfalls wie man ihn aus alten amerikanischen Filmen kennt. Wenn man dann doch aus Versehen mal einen „Ort“ passiert, besteht dieser lediglich aus einer einzigen breiten, sandigen Straße, an deren Seiten sich kleine, heruntergekommene und niedrig gebaute Tante-Emma-Läden aneinanderreihen. Der einzige – jedoch sehr gewaltige – Unterschied zu meinen Amerikavorstellungen: Hier ist die ganze Umgebung von einem satten, saftigen Grün gezeichnet! Endlose Wälder säumen die saftigen Wiesen, immer wieder grenzen Büsche und Hecken einzelne Ranches voneinander ab. Alles wirkt so lebendig, trotz dass es hier nur so wenige Menschen zu geben scheint! Der Taxifahrer am ersten Tag hat mir auch erzählt, dass hier die meisten Pflanzen im Winter nciht mal ihr Laub verlieren. Eigentlich ja auch ganz logisch ^^

Am Freitag gab es als kleines Highlight noch meine erste Surfstunde. Nach nur wenigen Trockenübrungen am Strand wurden wir ziemlich schnell ins kalte Wasser geworfen, was erstaunlich gut klappte! Mit etwas Hilfe durch die Surflehrer beim Erwischen der richtigen Welle und des richtigen Zeitpunktes zum lospaddeln und aufspringen konnte der Großteil von uns bereits nach wenigen Minuten den ersten Erfolg verzeichnen und bis zum Strand vor Surfen. Das macht echt Laune! Anschließend bummelten wir noch ein wenig in Maroochydore durchs Sunshine Plaza und es gab gleich noch ein erstes Mal in meinem Leben: Mein erstes Mal Sushi! 2 ziemlich große Rollen kosteten uns umgerechnet keine 2,50 Euro und waren super lecker. Bei mir gab es ein Frischkäse-Räucherlachs sowie ein Seafood-Gurke-Sushi. Definitiv etwas, das ich auf jeden Fall wieder essen werde, sehr zu empfehlen! (und lustig übrigens dass ich erst nach Australien muss um endlich mal Sushi zu essen ^^)

Zum Samstag und Sonntag gibt es eigentlich auch nicht viel zu sagen. Die meiste Zeit verbrachte ich wieder an Pool und Strand. Am Sonntag Nachmittag schlenderten wir z.B. gemütlich die Strandpromenade in Mooloolaba entlang. Ich dachte ja eignetlich man könnte sich nicht mehr im Urlaub fühlen als wie ich das bisher eh schon getan hatte, aber dieser Promenadenbummel ermöglichte das Unmögliche =o)

Ab und an waren am Wochenende auch die Kursbücher schon Strandlektüre, schließlich sollte es ja am Dienstag nun doch endlich ernst werden.

Nachdem der Dienstag und Mittwoch mit gemütlichen Abenden gemeinsam in den Appartments verbracht wurden, wurden an den folgenden Abenden der Woche die verschiedenen Diskotheken der Gegend ausgetestet: Nachdem wir ja letzten Donnerstag bereits eine Bar in Mooloolaba getestet und für nicht allzu gut befunden hatten, ging es diesen Donnerstag ins Woombye. Obwohl wir noch vor 22 Uhr da waren war sofort gute Laune und wir tanzten auch gleich drauf los, sodass uns gegen 1 Uhr schon die Müdigkeit packte. Freitags ging es dann nach Mooloolaba ins Wharf, oder auch Fridays genannt. Für viel Eintritt gab es recht wenig zu sehen; lediglich eine Live-Rockband begeisterte uns schwer und ließ den Laden in der Beliebtheitsskala doch noch etwas steigen. Da jedoch relativ wenig los war kam die richtige Stimmung erst kurz vom Gehen auf; eindeutlig ein Minuspunkt ^^ Am Samstag Abend versuchten wir es dann gleich noch mal im Fridays und jetzt konnte man hier auch richtig Diskofeeling erleben. Fazit: Donnerstags ins Woombye, Freitags lieber zu Haus blieben und ausschlafen für Fridays am Samstag!!! =o)

Sonntag Abend ließen wir mit ein wenig Beachvolleyball und einer kleinen Geburtstagsfeier in einem der Varsity Appartments recht entspannt ausklingen. An diesem Abend konnte mich mein Bett schon recht früh begrüßen und ich schlief am ersten freien Abend nach 3 Nächten Disko seeehr schnell und zufrieden ein.


(Pics vom Donnerstag: unser Mietwagen, der Mietwagen und unser „Zukünftiger“, 2x unser toller Commodore, 2x Landschaft Richtung Landesinnere auf dem Weg zu unserem neuen Auto)