Tag 8 – 09. April 2009
Am Donnerstag Morgen hieß es dann zeitig aufstehen, denn bereits kurz nach sieben wurden wir mit dem Bus abgeholt und zum Hafen gebracht. Dort sammelten sich bereits die Leute an; obwohl unser Schiff um die 90 Leute fasste, waren wir eher weniger und es gab genügend Platz auf dem Katamaran „Camira“, mit dem wir an diesem Tag unterwegs sein würden. Wir sicherten uns die besten Plätze vorn an der Reling und dann ging die Tour auch schon los. Erstaunlich mal wieder: über die Hälfte der Passagiere an Bord sprach ebenfalls Deutsch^^ wir bevölkerten also mal wieder die Welt. Es dauerte ungefähr eine Stunde, bis wir die erst Insel der Whitsunday Islands erreichten; hier holten wir noch einige Leute aus ihrem Hotel ab, ebenso auf der zweiten Insel, die wir ansteuerten. Dann segelten wir bei ziemlichem Wind und Seegang durch die Inselgruppe in Richtung Hauptinsel / Whitsunday Island, auf der wir den berühmten Whiteheaven Beach besuchen wollten. Es war wirklich ein herrliches Erlebnis, man fühlte sich ein wenig wie mitten in der Südsee, umgeben von kleinen Inseln mit traumhaften Stränden und viel Grün, meist nur spärlich bewohnt. Zwischendurch machten wir an einer kleinen Passage zwischen 2 Inseln halt und durften das erste mal zum Schnorcheln ins Wasser. Wir bekamen ein Wetsuit, sodass wir am ganzen Körper gegen giftige Quallen und Fische geschützt waren und unsere Schnorchelausrüstung, und schon ging es los. Leider konnte man in dieser Gegend noch nicht allzu viel im Wasser entdecken, schließlich waren wir vom Hauptriff noch einige Kilometer entfernt. Aber zumindest waren wir hinterher schon mal geübt für den nächsten Tag!!! =o)
Gegen Mittag lagen wir dann in der Nähe des Whiteheaven Beach vor Anker und wurden mit einem kleinen Schauch-Motorboot übergesetzt. Wir verbrachten wohl fast 2 Stunden am herrlichen Strand, badeten, genossen den weißen scheinbar endlosen Sandstrand und das türkisblaue Meer mit seinen kleinen Schiffen, die hier überall rumschipperten und den grün bewachsenen Hintergrund der Insel. Perfekt, um einige traumhafte Fotos zu schießen! ^^ Schließlich ging es wieder zurück aufs Boot und wir genossen dort das reichhaltige Buffet mit Grillfleisch und –fisch, Salaten, Meeresfrüchten usw. Selbst Wein und Bier waren im Preis inbegriffen. Wir verweilten noch bis ca. 15 Uhr an dieser Stelle und segelten dann langsam wieder in Richtung Airlie Beach, natürlich auch wieder vorbei an den anderen Inseln, wo wir einige der Gäste wieder absetzten.
Mit dem Wetter hatten wir an diesem Tag auch recht Glück: Obwohl Regen gemeldet war, kamen uns nur ein paar Schauer dazwischen, bei denen wir uns meist ins innere des Schiffes verzogen. Zum Schnorcheln und am Strand jedoch hatten wir tolles Wetter – was will man auch mehr?
Wieder in Airlie Beach angekommen (es war inzwischen schon früher Abend), nahmen wir erst mal eine ausgiebige Dusche und holten uns dann noch etwas zu essen. Später trafen wir uns noch mit ein paar Backpackern, die wir kennen gelernt hatten, in unserem Hostel im Pub und tranken noch ein Gläschen Bier. Da wir an diesem Morgen so zeitig aufgestanden waren und auch am nächsten Morgen wieder zeitig aufstehen mussten, ging es an diesem Abend jedoch recht zeitig ins Bett.

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