Donnerstag, 16. April 2009

Mein Urlaub während der Osterferien vom 02. bis 11. April 2009

Tag 5 – 06. April 2009


Ich hätte nie gedacht, dass man im Auto so gut schlafen kann und das letzte mal an das ich mich erinner kann, dass ich im Auto geschlafen habe ist auch schon ewig her (muss wohl die Fahrt an den Lago Maggiore gewesen sein, als ich acht oder neun Jahre alt war ^^) aber ich war am nächsten morgen deluxe ausgeruht. Wir genossen in einem kleinen Café gleich neben dem Hostel ein ausgiebiges Frühstück und setzten anschließend unseren Weg nach Airlie Beach fort. Diesmal sogar ohne weitere Zwischenfällt =o)

Wir machten lediglich eine etwas größere Rast an einer tollen Raststätte mitten im Nirgendwo, zwischen endlosen Weiten und dem nicht absehbaren Ende des Highways, irgendwo weiter entfernt umsäumt von ein paar Bergen. Das etwas heruntergekommene Raststättenhaus war flach gehalten und beinhaltete auch eine „Tankstelle“, die nur aus 2 Säulen und einem hoch aufragenden Reklameschild bestand. Hinter dem Haus war noch eine weitere Flachbaute, in der sich die Toiletten befanden. Ein riesiger zylinderförmiger Wasserkanister war neben dem Gebäude auszumachen. Hinter dem Haus erstreckte sich eine Pferdekoppel, auf der auch einige Pferde grasten und der dazugehörige Stall, umsäumt von ein paar Bäumen. Die ganze Weite, Ruhe, flimmernde Hitze und Atmosphäre dieses Ortes erinnerte mich stark an endlose Highways und kleine Raststätten, wie ich sie aus amerikanischen Filmen kannte. Was für eine Umgebung! Ich war echt stark beeindruckt.

Am frühen Nachmittag kamen wir schließlich in Airlie Beach an an und checkten in unserem Backpackers ein. Wir schwatzten etwas auf dem Balkon, nahmen alle eine Dusche und erkundeten anschließend den Ort, der lediglich aus einer einzigen, vielleicht 300 bis 500 Meter langen Straße bestand. Hier gab es nur Hostels, Pubs und Bars, eine Diskothek und alles, was Backpacker und Reisende sonst so brauchen: Eine kleine aber sehr idyllische Badelagune, viele Barbeque-Plätze, eine Apotheke, eine Drogerie, einen Supermarkt, unzählige Fast-Food-Restaurants und Pizzerien, einen Fotoshop und einige Klamottenläden. Ein Ort lediglich errichtet für die Reisenden, die von hier aus mit dem Boot auf die Whitsunday Isalnds starteten! Wir gönnten uns in einem der Fast-Food Läden einen wirklich guten Cheeseburger (so richtig mit viel Salat und großem, weichen Brötchen und so ^^) und setzten uns schließlich in unserem Backpackers noch ein wenig auf den Balkon, genossen ein paar Bierchen und zogen dann weiter in das zum Hostel gehörige Pub. Dort verweilten wir bis gegen 12 Uhr, denn vorher konnte man anscheinend in der einzigen Disko nicht viel erleben – dann aber tanzten wir noch die halbe Nacht und vielen gegen 5 Uhr morgens todmüde ins Bett.

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