Tag 10 – 11. April 2009
Da wir langsam dann doch die Nase voll hatten von diesem scheinbar ewig langen Tripp, bei dem immer wieder unvorhergesehenes dazwischen kam und Verzägerungen verursachte und wir nun schon mehr als einen Tag im Verzug waren, machten wir uns an diesem Tag recht zeitig auf den Weg in die Heimat. Wir hatten noch fast 1000 km zurückzulegen und würden sowieso erst recht spät am Nachmittag ankommen. Die Fahrt verlief dann erstmal recht ereignislos, wir wechselten uns ab mit Fahren und schliefen meist, wenn wir nicht dran waren, um erholt ans Steuer zu kommen. Bis plätzlich Blaulicht hinteruns aufflackerte und die Aufforderung, rechts ran zu fahren.... was für ein krönender Abschluss dieses Chaostripps, von der Polizei wegen zu hoher Geschwindigkeit angehalten zu werden! Ich traute auch meinen Ohren kaum, als wir erfuhren, dass man hier für 12 km zu viel 200 Dollar (also mehr als 100 Euro) blechen musste. Zum Glück wussten wir von Freunden, dass die Polizei es mit ausländischen Schnellfahrern nicht so genau nimmt. Wir bekamen nur einen Zettel mit und die Bitte, das Geld zu überweisen. Selbst der Protokollzettel war nur schluderhaft ausgefüllt – wahrscheinlich rechnete die Polizei schon gar nicht damit, jemals Geld zu sehen ^^
Der Rest der Tour war dann wieder ruhig und ereignislos. Wir kamen am späten Abend in Buderim an, wo wir noch Stacey und Dustin absetzten und ein letztes gemeinsames Bierchen auf unseren – alles in allem – doch wunderschönen Tripp tranken. Schließlich fuhren wir heim und mussten alle erst mal ankommen. Später am Abend, wohl so gegen 22 Uhr, gingen wir dann noch zu Yvonne und erzählten ein bisschen von unserem Tripp (Marcel und Lennart waren auch dabei). Es war schön, Katie, Yvonne, Michael und Coco wiederzusehen und es gab viel zu schnacken. Zudem hatten wir vorgehabt, Montag und Dienstag gleich wieder an die Gold Coast aufzubrechen. Eignetlich hätten wir ja genug planungszeit gehabt, wäre ich schon Freitag am frühen Nachmittag wieder da gewesen. So setzten wir uns noch mitten in der Nacht an die Planung, versuchten alle Leute in den Autos unterzubringen und uns in ein Motel einzumieten. Es gab noch einigen Klärungsbedarf mit den anderen, wer nun definitiv mit kommt und mit welchem Auto und was genau sich wer an der Gold Coast ansehen wollte – doch das musste auf den nächsten Tag verschoben werden. Erst nach 2 Uhr Morgens viel ich totmüde in mein Bett und schlief sofort ein =o)

Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen