Tag 7 – 08. April 2009
Auch an diesem Morgen standen Stacey und ich bereits 8 Uhr morgens auf, um im Backpackers zu frühstücken. Nur dass wir diesmal nicht die Zeit hatten, uns hinterher wieder hin zu legen, schließlich sollten wir 10 Uhr an der Sailing-Agentur sein. Also zogen wir uns an und tranken auf der Terasse noch einen Kaffe, bis wir schließlich die Jungs weckten. Es wäre jedoch nicht DER Chaostripp aller Zeiten gewesen, wenn unsere idyllische Ruhe an diesem Morgen nicht jäh von einer der Angestellten des Backpackers gestört worden wäre. Sie teilte uns mit, wir sollten so schnell wie möglich zur Schiffsagentur da es mit dem Boot ein Problem gäbe, und als wir nur noch schnell auschecken wollten fügte sie schon hinzu, dass wir das besser erst mal noch nicht tun sollten... Also machten wir uns überstürzt auf den Weg und nahmen dort die Hiobsbotschaft entgegen. Es hatte wohl einige technische Probleme, sodass das Schiff erst repariert werden musste und frühestens am Freitag wieder auslaufen würde. Uns blieben auch nicht viele Möglichkeiten: Wir sollten unser Geld zurück bekommen und konnten uns dann entscheiden zwischen den Urlaub abbrechen und wieder nach Hause fahren (aber mal ehrlich, wozu hatten wir 1000 km im Auto zurückgelegt und schon 2 Nächte hier in diesem kleinen Kaff verbracht, wenn wir jetzt nicht auch aufs Schiff gingen?) oder wir konnten Tagesausflüge buchen. Wir entschieden uns für letztere Variante. Leider gingen diese Tripps bereits früh am Morgen los, sodass wir erst für Donnerstag die Fahrt zu den Inseln und den berühmten Whiteheaven Beach und für Freitag einen Tripp zum Great Barrier Reef zum schnorcheln buchen konnten. Wir waren erst ziemlich frustriert, zudem wir nun noch 2 Nächte irgendwo unterkommen mussten, wurden aber etwas dadurch besänftigt, dass wir so einiges an Geld sparten.
Was aber fängt man nun mit diesem angebrochenen Tag an? Erst einmal checkten die Jungs wieder im Hostel ein; Stacey und ich entschieden uns wieder für die Auto-Variante. Dann gingen wir in Ruhe noch mal Frühstücken / Mittagen und faulenzten dann ein wenig im Zimmer. Das Wetter wurde allerdings immer besser und da inzwischen fast alle außer mir schliefen, nahm ich mir mein Buch und setzte mich zwischen Lagune und Strand auf eine Bank und las ein wenig. Ich ging erst wieder zurück zum Hostel, als es leicht anfing zu regnen. Wir kauften uns einige 5-Minuten-Terrinen und aßen und tranken etwas auf dem Zimmer und spielten ein paar Runden Würfelspiele. Dann verzogen wir uns wieder ins Pub wo wir – wer hätte das gedacht – die nächsten Leute von der Uni trafen. Wir unterhielten uns ausgiebig und es wurde doch noch ein sehr lustiger Abend, der wieder mal in der Dorfdisco endete.
Insgesamt also zwar ein Tag den man sich lieber gespart hätte, aber wir hatten doch noch einiges raus geholt =o)

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