Montag, 2. März 2009

Meine Woche vom 23. Februar bis 01. März 2009

Nachdem ich mich am Montag erst mal ausgiebig vom Fraser Island Camp erholt hatte, indem ich so richtig den ganzen vormittag verschlief, begann also meine letzte Woche, bevor die Uni so richtig los gehen sollte.

Eigentlich hätte ich in dieser Woche noch einige Einführungsveranstaltungen für die Masterstudenten gehabt, die ich aufgrund des herrlichen Wetters und der Tatsache, dass ich eigentlich alles schon mal in der vergangenen Woche mitgemacht hatte, kurzerhand einfach aus meinem Plan gestrichen habe.

Somit bestand meine vergangene Woche eignetlich nur aus am Pool bzw. Strand liegen, die Sonne genießen, ein bisschen Beach-Volleyball spielen und an den Abenden gemütlich zusammensitzen. Fragt da noch einer wie es mir hier gehts?!?!? Am Dienstag Abend gab es z.B. ein Taco-Essen, zubereitet von einem original Mexikaner – was für eine Wucht! :)

Den Mittwoch nachmittag verbrachte ich mit Marcel und Matthias damit, uns nach einem Auto umzusehen, denn die Entfernungen hier zwischen den einzelnen Städten sind schon arg und die Busse fahren oft nur aller 1 oder 2 Stunden. Also wurden Zeitungen gewühlt, Online-Seiten durchgesehen und Annoncen gestöbert und schließlich ein paar Besichtigungstermine für den Donnerstag ausgemacht. Den gesamten Donnerstag verbrachten wir dann auch damit, uns in der Stadt ein Mietauto zu holen und dann ein wenig durch die Gegend zu fahren und Autos anzusehen. Und wie es oft so ist, sollte es dann auch gleich der erste Wagen werden, den wir uns rausgesucht und besichtigt hatten und inzwischen dürfen wir einen 95er Opel (hier in Australien nennen sich die Opel komischerweise Holden) Commodore unser Eigen nennen. Viel Geld zahlt man hier nicht für ein Auto. Die Benzinpreise sind ungefähr halb so hoch wie in Deutschland, allerdings haben die Autos hier auch so viel Power unter der Haube, dass das im Endeffekt im Geldbeutel kaum einen Unterschied macht ^^

Um die verschiedenen Autos zu besichtigen fuhren wir im Übrigen ein wenig von der Küste weg Richtung Landesinnere und waren schnell hin und weg von der wunderbaren Landschaft! Ein bisschen fühlt man sich wie auf den einsamen Ranches in Amerikanischen Wildwestfilmen. Es gibt Farmen mit riesigen Wassersilos und endlosen Weiden, überall am Straßenrand und mitten auf den Wiesen stehen Kühe, Pferde, Schafe und Ziegen bunt durcheinander gemischt. An den Straßen führen Feldwege zu den einzelnen Cottages, die sich Hektarweit bis an den Horizont erstrecken und von denen man oft vom Highway aus nicht mehr sieht als einen riesigen alten und rostigen Briefkasten, ebenfalls wie man ihn aus alten amerikanischen Filmen kennt. Wenn man dann doch aus Versehen mal einen „Ort“ passiert, besteht dieser lediglich aus einer einzigen breiten, sandigen Straße, an deren Seiten sich kleine, heruntergekommene und niedrig gebaute Tante-Emma-Läden aneinanderreihen. Der einzige – jedoch sehr gewaltige – Unterschied zu meinen Amerikavorstellungen: Hier ist die ganze Umgebung von einem satten, saftigen Grün gezeichnet! Endlose Wälder säumen die saftigen Wiesen, immer wieder grenzen Büsche und Hecken einzelne Ranches voneinander ab. Alles wirkt so lebendig, trotz dass es hier nur so wenige Menschen zu geben scheint! Der Taxifahrer am ersten Tag hat mir auch erzählt, dass hier die meisten Pflanzen im Winter nciht mal ihr Laub verlieren. Eigentlich ja auch ganz logisch ^^

Am Freitag gab es als kleines Highlight noch meine erste Surfstunde. Nach nur wenigen Trockenübrungen am Strand wurden wir ziemlich schnell ins kalte Wasser geworfen, was erstaunlich gut klappte! Mit etwas Hilfe durch die Surflehrer beim Erwischen der richtigen Welle und des richtigen Zeitpunktes zum lospaddeln und aufspringen konnte der Großteil von uns bereits nach wenigen Minuten den ersten Erfolg verzeichnen und bis zum Strand vor Surfen. Das macht echt Laune! Anschließend bummelten wir noch ein wenig in Maroochydore durchs Sunshine Plaza und es gab gleich noch ein erstes Mal in meinem Leben: Mein erstes Mal Sushi! 2 ziemlich große Rollen kosteten uns umgerechnet keine 2,50 Euro und waren super lecker. Bei mir gab es ein Frischkäse-Räucherlachs sowie ein Seafood-Gurke-Sushi. Definitiv etwas, das ich auf jeden Fall wieder essen werde, sehr zu empfehlen! (und lustig übrigens dass ich erst nach Australien muss um endlich mal Sushi zu essen ^^)

Zum Samstag und Sonntag gibt es eigentlich auch nicht viel zu sagen. Die meiste Zeit verbrachte ich wieder an Pool und Strand. Am Sonntag Nachmittag schlenderten wir z.B. gemütlich die Strandpromenade in Mooloolaba entlang. Ich dachte ja eignetlich man könnte sich nicht mehr im Urlaub fühlen als wie ich das bisher eh schon getan hatte, aber dieser Promenadenbummel ermöglichte das Unmögliche =o)

Ab und an waren am Wochenende auch die Kursbücher schon Strandlektüre, schließlich sollte es ja am Dienstag nun doch endlich ernst werden.

Nachdem der Dienstag und Mittwoch mit gemütlichen Abenden gemeinsam in den Appartments verbracht wurden, wurden an den folgenden Abenden der Woche die verschiedenen Diskotheken der Gegend ausgetestet: Nachdem wir ja letzten Donnerstag bereits eine Bar in Mooloolaba getestet und für nicht allzu gut befunden hatten, ging es diesen Donnerstag ins Woombye. Obwohl wir noch vor 22 Uhr da waren war sofort gute Laune und wir tanzten auch gleich drauf los, sodass uns gegen 1 Uhr schon die Müdigkeit packte. Freitags ging es dann nach Mooloolaba ins Wharf, oder auch Fridays genannt. Für viel Eintritt gab es recht wenig zu sehen; lediglich eine Live-Rockband begeisterte uns schwer und ließ den Laden in der Beliebtheitsskala doch noch etwas steigen. Da jedoch relativ wenig los war kam die richtige Stimmung erst kurz vom Gehen auf; eindeutlig ein Minuspunkt ^^ Am Samstag Abend versuchten wir es dann gleich noch mal im Fridays und jetzt konnte man hier auch richtig Diskofeeling erleben. Fazit: Donnerstags ins Woombye, Freitags lieber zu Haus blieben und ausschlafen für Fridays am Samstag!!! =o)

Sonntag Abend ließen wir mit ein wenig Beachvolleyball und einer kleinen Geburtstagsfeier in einem der Varsity Appartments recht entspannt ausklingen. An diesem Abend konnte mich mein Bett schon recht früh begrüßen und ich schlief am ersten freien Abend nach 3 Nächten Disko seeehr schnell und zufrieden ein.


(Pics vom Donnerstag: unser Mietwagen, der Mietwagen und unser „Zukünftiger“, 2x unser toller Commodore, 2x Landschaft Richtung Landesinnere auf dem Weg zu unserem neuen Auto)










1 Kommentar:

  1. whats up mate (oli = sweetheart)? mensch eh du hast ja schon verdammt viel erlebt..... *neid. ene mene eins zwei drei der oli ist in oz dabei hexhex. wenn alles nur so einfach wär. ich hoffe du trägst dsa t- shirt ab und zu.
    sitzen grad bei tino in der bude, tino schreibt, oli diktiert.... war nie anders. und da fällt uns glatt ein.... es ist bald wieder so weit, die autos sind gepackt die reise in die pampa kann beginnen. wir lassen uns zeit und geben dir rechtzeitig bescheid damit du es noch schaffen kannst.... 10.-12. Juli!!naja auch wenns höchstwahrscheinlich nicht klappen sollte... wir haben dich lieb und drückn dich fest ( EINZELN).....( oli i bin dran)..... loslassssssen.
    oli denkt an dich:)
    ich auch;) !!! *winke winke ciao bella

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