Donnerstag, 26. März 2009

Meine Woche vom 16. bis 22. März 2009

Der Montag morgen startete gleich um 8 Uhr mit einem Besuch in der Bücherei, den für diesen Tag hatte ich mir großes vorgenommen: ich wollte mein erstes Assignment beginnen! Ich musste einen Essay mit mind. 3000 Worten schreiben und hatte noch knapp 2 Wochen Zeit. Aber wie ich feststellte ist das Schlimmste daran nich das Schreiben an sich, sondern erst einmal Quellen zu finden! Besonders groß ist die Auswahl an Büchern hier nicht, es ist ja auch nur eine kleine Uni. Zusätzlich kann man akademische Artikel in Datenbanken suchen – echt kein leichtes Unterfangen! Der Vormittag verging ohne dass ich wirklich weiterkam und gegen Mittag war ich so verzweifelt, dass ich aufgab und mich mit Yvonne an den Pool legte =o) Später las ich noch ein wenig in einem meiner Kursbücher (was am Pool nicht so wirklich effektiv ist, wie ich feststellte) und traf mich am späten Nachmittag noch mit Theresa, die am Montag aus Sydney wiedergekommen war. Da gab es viel zu erzählen! Später lernten und kochten wir noch ein wenig gemeinsam und liesen den ersten Tag der Woche somit recht ruhig vergehen.

Dienstag startete ich dann erstmal mit Uni; Vorlesungen bis 15 Uhr. Was mir bis dahin noch gar nicht so richtig bewusst war: Es war St. Patricks Day und als ich aus der Uni zurückkam, war schon das ganze Student Appartment aus diesem Anlass grün gekleidet und schon voll am feiern! Viel tun konnte man eh nicht mehr, dazu war es überall viel zu laut, also schloss ich mich den anderen an. Natürlich ging es Abends noch ins O’Malley’s, ein irisches Karaoke-Pub, indem schon seit dem frühen Vormittag ausgelassen der Unabhängigkeitstag der Iren gefeiert wurde. Die Stimmung war schon als wir gegen 8 Uhr ankamen auf höchstem Niveau und es wurde eine tolle Feier!

Nach vielen Stunden feiern bis in die Nacht hinein am vergangenen Abend musste der Mittwoch morgen erstmal zum ausgiebigen schlafen dienen. Schließlich raffte ich mich aber doch noch auf und machte mich an diesem sonst vorlesungsfreien Tag auf in die Bücherei, die ich auch erst gegen 17 Uhr wieder verließ. Danach hieß es noch kurz einkaufen und dann gab es einen ausgiebigen DVD-Abend bei Yvonne mit Beamer und Leinwand, Knoblauchbrot, Schokorosinen, Chinesischem Kuchen, Chips und Cookies... heurrlich!!! ^^

Der Donnerstag startete dann wie gewohnt mit meiner Recht-Vorlesung. Danach, so hatte ich mir fest vorgenommen, würde ich auch weiterhin produktiv sein – jedoch gab es mal wieder viel zu viele ablenkende Dinge und es wurde nicht besonders viel daraus. Als dann am Nachmittag mein Mitbewohner nach Haus kam und volle Kanne Musik aufdrehte und der Bass durch das ganze Appartment dröhnte, dass alles nur so vibrierte, ergriff ich endgültig die Flucht. Ich versuchte es dann in der Bibliothek und siehe da – es kam am Ende doch noch einiges zustande =o) Abends war – wie jeden Donnerstag – natürlich mal wieder groß Party angesagt. Diesmal ging es nach einer Weile zusammensitzen am Pavillon man wieder ins 240v, das an diesem Tag allerdings recht leer war. Man merke: Donnerstag abend ist einfach die halbe Uni im Woombye! ^^ Spaß hat es natürlich trotzdem gemacht! =o)

Den gesamten Freitag verbrachte ich dann eigentlich nur damit, etwas für die Uni zu tun, schließlich war der Donnerstag nicht so erfolgreich gewesen. Abends war wieder Film gucken bei Yvonne angesagt – mal ein ruhiger Abend zwischendurch tat echt gut!

Der ganze Samstag war dann eigentlich auch nur noch der Karnevalsparty gewidmet, die am Abend bei Tobi und Dominik, zwei Freunden von uns die in einem nahegelegenen kleineren Ort privat untergekommen waren, stattfinden sollte. Ich machte mich erst mit Yvonne auf Kostümstuche und siehe da – in einem Secondhand-Shop wurden wir endlich fündig. Yvonne lieh sich dort ihr Kostüm aus, anschließend waren wir noch im Sunshine Plaza die nötigen Accessoires besorgen und Mittag essen, dann ging es noch zum normalen Wocheneinkauf ins Wooleys. Dort wurden auch Chips und Cookies für den Abend besorgt =o) Anschließend war auch schon wieder nachmittag; wir kochten zusammen bei Yvonne im Haus (die hier in Uniumgebung in einer privaten WG wohnt) – lecker Pancakes! Danach machten wir uns für den Abend fertig und feierten ein bisschen vor. Die Party an sich war schließlich der absolute Knüller. Obwohl niemand von zu Haus ein Kostüm mitgebracht hatte – und wir waren fast nur Deutsche – sah einer besser und lustiger aus als der andere und schon allein mit Kostümbeschau hätte man den ganzen Abend verbringen können =o) Es wurde schließlich noch gegrillt, einiges getrunken und viel getanzt bis wir schließlich gegen morgen alle total erschöpft wieder nach Haus fuhren. Was für ein Abend!

Wie man sich vorstellen konnte, ging dann am Sonntag morgen außer Schlafen auch nicht wirklich viel. Gegen 11 raffte ich mich auf, noch etwas für die Uni zu tun. Ein wenig schlechtes Gewissen hatte ich schon, am Samstag so gar nix dafür getan zu haben. Trotzdem hielt ich es nur bis ca. 15 Uhr aus und ließ den Sonntag dann genauso entspannt ausklingen wie er begonnen hatte.

Fazit: Obwohl so langsam der Unialltag einzieht, war es doch mal wieder eine erlebnisreiche und tolle Woche im Sonnenstaat Australiens!

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